Prag gehört für mich zu den Städten, in die ich immer wieder gerne zurückkomme. Mittlerweile war ich schon mehrmals in der tschechischen Hauptstadt und trotzdem entdecke ich bei jedem Besuch noch neue Ecken. Dieses Mal hatte ich nur einen Tag für die Stadt und wollte deshalb möglichst viele schöne Orte miteinander verbinden, ohne ständig mit Bus oder Straßenbahn unterwegs zu sein. Gerade die Altstadt, die Moldau und die Kleinseite lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden und daraus ist meine Route für einen Tag in Prag entstanden.


Mein Hotel in Prag: The Benedict Boutique Hotel
Übernachtet habe ich im The Benedict Boutique Hotel Old Town Prague, einem neuen 4-Sterne-Boutique-Hotel mitten in der Prager Altstadt. Das Hotel hat erst im September 2026 eröffnet und war bei meinem Aufenthalt entsprechend gerade einmal ein paar Wochen alt. Insgesamt gibt es 75 Zimmer und Suiten und das The Benedict gehört zu den Prague Collection Hotels, zu denen auch das Prague Season Hotel gehört.
Schon beim Betreten des Hotels hat mir das The Benedict richtig gut gefallen. Die Lobby ist modern und gemütlich eingerichtet, im hinteren Bereich gibt es verschiedene Sitzmöglichkeiten und einen dekorativen Kamin. Direkt daneben befindet sich die Brasserie mit Bar, sodass du tagsüber oder abends nach einem langen Tag in Prag noch etwas trinken oder essen kannst.


Die Lage vom The Benedict
Für einen Städtetrip ist die Lage vom The Benedict ideal. Das Hotel liegt in der Rybná mitten in der Altstadt und viele Sehenswürdigkeiten erreichst du einfach zu Fuß. Bis zum Altstädter Ring sind es ungefähr 500 Meter, das Einkaufszentrum Palladium liegt mehr oder weniger um die Ecke und auch die Metro- und Straßenbahnhaltestelle Náměstí Republiky ist nur wenige Minuten entfernt. Für Sightseein in Prag ist die Lage perfekt, denn zum Beispiel der Pulverturm und das Obecní dům, das Prager Gemeindehaus, liegen ganz in der Nähe. Wenn du mit dem Auto anreist, gibt es in der Nähe eine Tiefgarage. Das Hotel organisiert auf Anfrage aber auch Transfers.



Mein Zimmer mit Balkon und Blick auf Prag
Bei meiner Ankunft durfte ich mich über ein Zimmer-Upgrade freuen und habe im siebten Stock übernachtet. Mein Zimmer war wunderschön und vor allem richtig großzügig geschnitten. Neben dem großen und wirklich sehr bequemen Bett gab es einen Wohnbereich mit Sofa und Tisch sowie zwei Zugänge zum Balkon. Der Balkon mit Blick über Prag war für mich ganz klar das Highlight. Von hier konnte ich über die Dächer der Stadt schauen und konnte sogar die Prager Burg sehen. Besonders schön war es am Abend, wenn die untergehende Sonne hinter der Burg verschwindet.
Sehr schön war auch das hochwertige und moderne Bad. Dort findest du Pflegeprodukte von der luxuriösen Marke L’Occitane. Zur weiteren Ausstattung des Zimmer gehören auch Bademäntel, Hausschuhe, eine Nespresso-Maschine, Tee und eine Minibar. Im The Benedict gibt es verschiedene Zimmerkategorien, von normalen Doppelzimmern bis hin zu größeren Suiten mit Balkon oder Terrasse. Wenn dir ein Außenbereich wichtig ist, würde ich bei der Buchung deshalb genau auf die jeweilige Kategorie achten.







Frühstück im The Benedict
Am nächsten Morgen ging es natürlich erst einmal zum Frühstück. Am Buffet gab es verschiedene Brot- und Gebäcksorten, Obst, Gemüse, Joghurt, Müsli, Käse und Wurst. Zusätzlich kannst du verschiedene Eierspeisen und weitere Gerichte frisch à la carte bestellen, darunter beispielsweise Avocado-Toast und Shakshuka. Ich kann übrigens die Shakshuka sehr empfehlen.


Das Boutique-Hotel The Benedict kannst du hier buchen.*
Prag an einem Tag zu Fuß entdecken
Wenn du nur einen Tag in Prag hast, würde ich nicht versuchen, jede Sehenswürdigkeit auch von innen zu besichtigen. Dafür gibt es einfach zu viel zu sehen und am Ende verbringst du mehr Zeit in Warteschlangen als in der Stadt. Ich würde dir empfehlen, eine schöne Route zusammenzustellen, unterwegs ein oder zwei Highlights genauer anzuschauen und den Rest einfach bei einem Spaziergang mitzunehmen.


Prašná brána: Der Prager Pulverturm
Mein erster Stopp lag nur wenige Minuten vom The Benedict entfernt. Die Prašná brána, auf Deutsch Pulverturm, gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Prager Altstadt und wurde ab 1475 errichtet. Früher war der Turm einer der Zugänge zur Altstadt und gleichzeitig beginnt hier der historische Königsweg, über den die böhmischen Herrscher zur Krönung in Richtung Prager Burg zogen.
Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du den Pulverturm auch besteigen. Oben gibt es eine Aussichtsplattform mit Blick über die Dächer der Altstadt. Ich habe ihn dieses Mal nur von außen angeschaut, weil noch einiges auf meiner Route lag. Den historischen Königsweg bin ich bei einer früheren Reise bereits ausführlich gelaufen. Wenn du diese Strecke von der Altstadt bis zur Prager Burg genauer kennenlernen möchtest, findest du alle Informationen in meinem Reisebericht über den Prager Königsweg und die historischen Sehenswürdigkeiten.


Obecní dům: Das Prager Gemeindehaus
Direkt neben dem Pulverturm steht das Obecní dům, das Prager Gemeindehaus. Der dunkle gotische Turm und das helle Jugendstilgebäude direkt daneben sehen zusammen richtig schön aus und gehören für mich zu den besonders hübschen Ecken in der Altstadt. Das heutige Gemeindehaus wurde zwischen 1905 und 1911 erbaut. Zuvor stand an dieser Stelle der Königshof, in dem zeitweise böhmische Herrscher lebten. Im Inneren befinden sich unter anderem der Smetana-Saal, Restaurants und ein Café. Auch geschichtlich ist das Gebäude interessant, denn 1918 wurde hier die unabhängige Tschechoslowakei ausgerufen. Selbst wenn du keine Zeit für eine Führung hast, würde ich mir zumindest die wunderschöne Fassade anschauen.

Grand Café Orient
Nur wenige Minuten weiter liegt das Grand Café Orient. Das Gebäude wurde vom tschechischen Architekten Josef Gočár entworfen und gehört zu den bekanntesten Beispielen des tschechischen Kubismus. Auch im Café selbst findest du diesen Stil wieder. Möbel, Lampen und viele kleine Details greifen die typischen geometrischen Formen auf. Wenn du ohnehin Richtung Altstädter Ring läufst, liegt das Café praktisch auf dem Weg. Für eine Kaffeepause brauchst du natürlich etwas mehr Zeit, aber auch ein kurzer Blick hinein lohnt sich. Mehr über das Grand Café Orient und weitere eher ungewöhnliche Orte in der Stadt findest du auch in meinen Prag Geheimtipps.

Altstädter Ring mit Rathausuhr und Teynkirche
Weiter ging es zum Altstädter Ring, an dem du gleich mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Prag findest. Dazu gehören das Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr, die Teynkirche, die St.-Nikolaus-Kirche und das Jan-Hus-Denkmal. Die astronomische Uhr stammt bereits aus dem Jahr 1410. Besonders zur vollen Stunde sammeln sich hier viele Menschen. Wenn du den Platz einmal deutlich leerer erleben möchtest, lohnt es sich, früh aufzustehen. Bei einer meiner früheren Prag-Reisen war ich bereits zum Sonnenaufgang unterwegs und hatte damals sogar die Karlsbrücke fast für mich allein. Dieses Mal war ich tagsüber unterwegs und bin nach einer Runde über den Platz weiter Richtung Moldau gelaufen.


Rudolfinum an der Moldau
Kurz vor der Moldau kommst du am Rudolfinum vorbei. Das große Neorenaissance-Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und ist heute vor allem als Sitz der Tschechischen Philharmonie bekannt. Im Inneren befindet sich unter anderem der berühmte Dvořák-Saal, in dem regelmäßig klassische Konzerte stattfinden. Ich war dieses Mal nicht drinnen, fand das Gebäude aber schon von außen wunderschön. Direkt davor liegt die Moldau und nur wenige Schritte weiter beginnt die Mánes-Brücke.

Mánes-Brücke: Mein Fototipp für die Karlsbrücke
Statt direkt zur Karlsbrücke zu laufen, würde ich einen kleinen Umweg über die Mánes-Brücke machen. Von hier bekommst du einen richtig schönen Blick auf die Moldau, die Prager Burg und natürlich auch auf die Karlsbrücke. Gerade tagsüber, wenn auf der Karlsbrücke unglaublich viel los ist, finde ich die Perspektive von hier aus richtig schön. Du kannst die Karlsbrücke mit der Prager Burg im Hintergrund fotografieren und kommst anschließend über die Mánes-Brücke direkt auf die Prager Kleinseite.


Malá Strana: Die Prager Kleinseite
Auf der anderen Seite der Moldau beginnt Malá Strana, die Prager Kleinseite. Zwischen kleinen Gassen, alten Häusern und Innenhöfen gibt es hier jede Menge schöne Ecken und ich mag diesen Teil von Prag sehr gerne. Natürlich könntest du von hier auch direkt weiter hinauf zur Prager Burg laufen. Wenn du wirklich nur einen Tag Zeit hast, würde ich das allerdings nur machen, wenn die Burg für dich ganz oben auf der Liste steht. Allein für das Burggelände, den Veitsdom und die verschiedenen Gebäude solltest du nämlich mehrere Stunden einplanen. Da ich die Burg bereits von früheren Reisen kenne, bin ich dieses Mal unten an der Moldau geblieben.


Franz Kafka Museum und Slivovitz Museum
Direkt am Wasser liegt das Franz Kafka Museum in der ehemaligen Herget-Ziegelbrennerei. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem in Prag geborenen Schriftsteller und zeigt unter anderem Briefe, Tagebücher, Fotografien, Zeichnungen und verschiedene Originaldokumente.
Ganz in der Nähe befindet sich außerdem das Slivovitz Museum von Rudolf Jelínek. Hier dreht sich alles um den bekannten Pflaumenbrand und seine Herstellung. Da ich selbst keinen Alkohol trinke, war das für mich eher ein kurzer Stopp von außen. Wenn du dich dafür interessierst, kannst du den Museumsbesuch auch mit einer Verkostung verbinden.


Perníkový panáček: Mein süßer Zufallsfund
Fast direkt beim Kafka Museum bin ich über den kleinen Laden Perníkový panáček gestolpert und musste natürlich hinein. Das Geschäft ist wirklich unglaublich süß gemacht und überall findest du liebevoll verzierte Lebkuchen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Es gibt Tiere, Figuren, saisonale Motive und viele kleine Lebkuchen, die sich auch richtig gut als Mitbringsel eignen. Zusätzlich kannst du hier auch heiße Schokolade oder zur Winterzeit Glühwein trinken.


Čertovka und das große Wasserrad
Von dort ging es weiter zum kleinen Nebenfluss der Moldau, dem Čertovka, der die Insel Kampa von der Kleinseite trennt. Zwischen den alten Häusern, dem Wasser und den kleinen Brücken ist die Ecke richtig schön. Besonders auffällig ist das große hölzerne Wasserrad der ehemaligen Großprioratsmühle. An dieser Stelle stand bereits um das Jahr 1400 eine Mühle und das große Rad ist bis heute erhalten geblieben. Auf der Čertovka fahren übrigens auch Boote. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du hier auch eine kleine Bootsfahrt machen und Prag noch einmal vom Wasser aus entdecken.

John Lennon Wall
Nur ein paar Minuten weiter liegt die bekannte John Lennon Wall. Nach dem Tod von John Lennon im Jahr 1980 begannen Menschen damit, die Wand mit Bildern, Texten und Botschaften rund um Frieden und Freiheit zu bemalen. Während der kommunistischen Zeit wurden die Bemalungen immer wieder entfernt. Bis heute verändert sich die Wand ständig und sieht bei jedem Besuch ein bisschen anders aus. Wenn du sowieso Richtung Karlsbrücke läufst, kannst du die Lennon Wall ganz einfach auf dem Weg mitnehmen. Weitere Infos zur Lennon Wall und vielen anderen Ecken abseits der klassischen historischen Route findest du in meinen Geheimtipps für Prag.


Über die Karlsbrücke zurück in die Altstadt
Natürlich durfte auch dieses Mal die Karlsbrücke nicht fehlen. Am Nachmittag war sie, wie eigentlich zu erwarten, ziemlich voll. Trotzdem gehört ein Spaziergang über die Brücke für mich bei einem Prag-Besuch einfach dazu. Unterwegs hast du wunderschöne Ausblicke auf die Moldau, die Prager Burg und die vielen Türme der Stadt. Wenn du die Brücke einmal ohne große Menschenmengen erleben möchtest, würde ich wirklich ganz früh morgens kommen. Ansonsten musst du die vielen Besucher einfach einkalkulieren und für Fotos zusätzlich die Mánes-Brücke nutzen. Noch mehr persönliche Tipps für die Karlsbrücke, schöne Aussichtspunkte und einen Spaziergang bei Sonnenaufgang findest du in meinem Artikel 7 Dinge, die du in Prag unbedingt machen solltest.


Zurück auf der Altstadtseite kommst du fast automatisch am Klementinum vorbei. Der große historische Gebäudekomplex beherbergt unter anderem die bekannte Barockbibliothek und den Astronomischen Turm. Wenn du die Innenräume im Rahmen einer Führung besuchen möchtest, solltest du dafür zusätzliche Zeit einplanen. Bei nur einem Tag würde ich das Klementinum deshalb nur von innen anschauen. Wenn es wirklich weit oben auf deiner Sightseeing-Liste steht, dann plane eine lange Warteschlange ein.

Trdelník als süßer Abschluss
Nach mehreren Stunden zu Fuß hatte ich irgendwann natürlich noch Lust auf etwas Süßes und bin bei einem Trdelník gelandet. Historisch ist das Gebäck zwar gar keine klassische Prager Spezialität, inzwischen gehört es aber so sehr zum Stadtbild, dass du in der Altstadt gefühlt ständig daran vorbeikommst.
Der Teig wird spiralförmig um eine Rolle gewickelt, gebacken und anschließend meist mit Zucker und Zimt überzogen. Mittlerweile bekommst du die Rollen außerdem mit Schokolade, Eis, Sahne und allen möglichen weiteren Füllungen. Preislich ist das Ganze inzwischen allerdings auch ziemlich touristisch geworden und für eine aufwendigere Variante bist du schnell bei ungefähr acht Euro. Mein Trdelník mit Erdbeermarmelade hat mir trotzdem richtig gut geschmeckt.


Lohnt sich Prag für einen Tag?
Für eine erste Prag-Reise würde ich dir eigentlich mindestens drei Tage für Prag empfehlen. Allein die Prager Burg, verschiedene Museen, Aussichtspunkte und die unterschiedlichen Viertel verdienen deutlich mehr Zeit, als du in einen einzigen Tag packen kannst. Wenn Prag aber nur ein Zwischenstopp ist oder du die Stadt bereits kennst, kannst du an einem Tag trotzdem richtig viel sehen. Gerade die Runde durch Altstadt, Moldau und Kleinseite lässt sich sehr gut zu Fuß laufen. Ich würde nur nicht versuchen, jede Sehenswürdigkeit auch von innen anzuschauen, sondern mir ein oder zwei Highlights aussuchen und den Rest unterwegs entdecken.

Bei meiner Reise ging es anschließend noch weiter ins Resort Svatá Kateřina, rund eineinhalb Stunden von Prag entfernt. Wenn du Stadt und Entspannung miteinander verbinden möchtest, würde ich es tatsächlich genau in dieser Reihenfolge machen. Erst Prag und danach ein paar ruhige Tage mit Wellness und Ayurveda mitten in der Natur. Mein ausführlicher Reisebericht über das Resort Svatá Kateřina ist bereits erschienen.


Noch mehr Prag Tipps auf Travelprincess
Wenn du länger in Prag bleibst, findest du auf meinem Blog bereits drei weitere ausführliche Beiträge. In meinem Artikel zum historischen Königsweg durch Prag nehme ich dich auf einer längeren Route von der Altstadt bis hinauf zur Prager Burg mit. Dazu kommen meine Prag Geheimtipps mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und meine 7 persönlichen Tipps für Prag.
Diese Route eignet sich deshalb besonders gut für einen ersten Überblick oder einen kurzen Zwischenstopp. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du die anderen Sehenswürdigkeiten anschließend ganz entspannt auf die nächsten Tage verteilen.

Mein Fazit zu Prag an einem Tag
Prag verdient definitiv mehr als einen einzigen Tag, aber auch bei einem kurzen Aufenthalt kannst du schon richtig viel sehen. Viele der schönsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und gerade zwischen Altstadt, Moldau und Kleinseite kannst du fast alles zu Fuß erkunden. Das Boutiquehotel The Benedict war für mich dafür eine richtig gute Ausgangslage, denn morgens konnte ich direkt nach dem Frühstück loslaufen und war innerhalb weniger Minuten bei den ersten Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig hatte ich mit meinem großzügigen Zimmer, dem Balkon und dem Blick über die Dächer von Prag einen wunderschönen Rückzugsort für den Abend. Wenn du mehr Zeit hast, würde ich aus dieser Runde einfach den ersten Tag machen und anschließend noch die Prager Burg, weitere Viertel und ein paar meiner Geheimtipps ergänzen.



Mein Aufenthalt im The Benedict Boutique Hotel Old Town Prague fand auf Einladung statt. Meine Meinung bleibt hiervon unberührt.
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